Hier entsteht ein Häschenbau
Ein Satz, der erstmal schmunzeln lässt – aber eigentlich ziemlich viel erklärt.
Wir freuen uns auf die neuen Menschen, die geplant in die Neustadt ziehen. Denn in der Häschenstraße wird ein Übergangswohnheim für Menschen mit Fluchterfahrung entstehen! Das freut uns, denn die Neustadt ist und bleibt ein bunter Ort.
Gleichzeitig ist uns bewusst: Es ist ein Übergangswohnheim. Ein Ort auf Zeit. Ein erster Schritt.
Aber genau darum geht’s ja: um den nächsten Schritt.
Schaut doch mal genauer hin.
Hier – und da – und da drüben auch.
Überall Platz für Häschen.
Denn ja genau, richtig: Bremen hat ein Problem mit Leerstand.
Und während wir darüber diskutieren, wo Menschen vorübergehend unterkommen, stehen an anderer Stelle Wohnungen leer, die längst ein Zuhause sein könnten, für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. Eben (bezahlbarer) Wohnraum für alle.
Deshalb sagen wir:
Der Häschenbau ist der Anfang – nicht das Ende.
Hier kommen Menschen an, atmen durch.
Und danach geht’s weiter – in Wohnungen, die schon längst bereit wären.
Willkommen heißen und weiterdenken – das gehört zusammen.
Oder ganz einfach:
Erst Häschenbau. Dann Zuhause.

